Honorarvereinbarung

​​​​​​​Honorarvereinbarung
1. Die nachfolgenden Bestimmungen gelten auch für Honorare des Beauftragten als Notar. Die Auftraggeber verpflichten sich zur Bezahlung des Honorars und der Spesen gemäss den vereinbarten Honorarsätzen. Sie treten dem Anwalt ihre Kostenersatzansprüche und Rückforderungsansprüche gegenüber Gerichten ab und ermächtigen ihn zur Verrechnung eingegangener Zahlungen mit seinen Ansprüchen. Der Anwalt ist berechtigt, jederzeit angemessene Kostenvorschüsse zu verlangen.
2. Mehrere Auftraggeber haften für die Ansprüche des Anwalts solidarisch.
3. Der Anwalt ist befugt, die ihm überlassenen und nicht zurückverlangten Akten nach Ablauf von 10 Jahren seit rechtskräftiger Erledigung des Falles bzw. bei aussergerichtlicher Erledigung 10 Jahre nach Rechnungsstellung zu vernichten. Der Anwalt ist ermächtigt die Akten elektronisch zu speichern.
4. Der Anwalt ist befugt alle notwendigen Auskünfte und Expertisen bei Ärzten, Therapeuten und Kliniken einzuholen. Diesbezüglich werden diese Auskunftspersonen von ihrem Berufsgeheimnis entbunden.
5. Der Anwalt wird ausdrücklich ermächtigt, wenn nicht schriftlich Widerspruch erhoben wird, mit den Klienten und dem Gegenanwalt und den Behörden per E-Mail zu korrespondieren.
6. Die in der Vollmacht genannten Parteien vereinbaren das Auftragsverhältnis gemäss zu einem Stundenansatz von: CHF_________ , plus Kanzleikosten, plus MwSt. abzurechnen.
a. Pro Kopie und Seite Fax und Ausdruck Mail CHF 1.00
b. Porto effektiv plus CHF 0.50 Verpackung Brief, plus Verpackung 5.00 Paket
c. Wegentschädigung die Zeit gemäss Stundenansatz
d. Telefon die Zeit gemäss Stundenansatz
e. Die Kanzleiarbeit ist im Anwaltsstundenansatz inbegriffen
f. Bei Streitwerten über CHF 3'000'000.00 gilt ein Pauschalzuschlag von 2 Promillen.
g. Dossier, Einband, Archiv mindestens CHF 50.00, Ab 100 Seiten CHF 50.00 Zuschlag je 100 Seiten
7. Kostenvorschüsse sind umgehend und Honorarforderungen sind innert 5 Tagen seit Rechnungsdatum, bzw. bis zu dem auf der Rechnung vermerkten Verfalltag zu bezahlen. Nach Ablauf dieser Frist bzw. ab Verfalltag ist der Kunde automatisch in Verzug. Der Verzugszins beträgt 5% und wird ab Verfalltag in Rechnung gestellt.
8. Parteientschädigungen, Kostennoten etc. und andere durch Gerichte oder entscheidende Instanzen festgesetzte Entschädigungen stehen vollständig dem Anwalt zu, auch wenn sie den vereinbarten Kostenansatz übersteigen. Gerichtskostenvorschüsse des Klienten gehen an den Anwalt zurück. Er kann sie verrechnen oder zurückerstatten.
9. Für jede Mahnung oder Zahlungserinnerung ist eine Gebühr von CHF 50.00 geschuldet. Diese wird umgehend in Rechnung gestellt.
10. Streitigkeiten aus dem Auftragsverhältnis einschliesslich Überprüfung der Honorarforderung im Moderationsverfahren beurteilen die ordentlichen Gerichte. Für alle Verfahren vor einem ordentlichen- oder Schiedsgericht oder einem Betreibungsverfahren entbinden die Auftraggeber den Anwalt vom Anwaltsgeheimnis, soweit dies zur Geltendmachung des Honoraranspruches notwendig ist. Der unterzeichnende Anwalt muss keine separate Entbindung von der Schweigepflicht beim Klienten oder einer Amtsstelle einholen. Der Auftraggeber hat jederzeit das Recht diese Entbindung von der Schweigepflicht zu widerrufen.
11. Der unterzeichnende Anwalt ist berechtigt seine Arbeiten mit Anzeige an den Klienten einzustellen, wenn die geforderten Zahlungen bis zum Verfalltag nicht bezahlt sind. Zahlt der Klient bis zum Verfalltag seine Rechnungen nicht, ist soweit gesetzlich zulässig jede Haftung des Anwalts für Schäden, die dem Klienten nach schriftlicher Mitteilung entstehen wegbedungen.
12. Gerichtsstand ist Balsthal.
13. Anwendbar ist Schweizerisches Recht.
14. Der Klient kann keine Ansprüche gegenüber dem Anwalt mit dessen Forderungen verrechnen.
15. Beansprucht der Klient unentgeltliche Prozessführung, und ist der Fall nicht eindeutig, hat er bis zum Entscheid darüber die Kosten vorzuschiessen. Sie werden ihm mit Zustellung des Bewilligungsentscheides erstattet. Kosten welche nicht durch die unentgeltliche Prozessführung abgegolten sind (Sozialberatung, mandatsfremde Aufwendungen, Beratungen ausserhalb der Rechtsberatung), werden separat sofort in Rechnung gestellt oder müssen vorgeschossen werden. 16. Die Auftraggeber bestätigen Vollmacht, Honorarvereinbarung durchgelesen und verstanden zu haben.
17. Bestimmungen der Honorarvereinbarung gehen dem Wortlaut der Vollmacht vor.
Balsthal, den ____________ _________________ , den _________ Ort/Datum ____________________________


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Lic. iur. Dominik Schnyder Rechtsanwalt und Notar                                 Vorname Name (Blockschrift)      Unterschrift